F.A.Q
Häufig
gestellte
Fragen


Alles Wichtige über unsere Leistungen in ESG, Financial Communication und Reporting – kompakt beantwortet.

Silvester Group

Welche Leistungen bietet die Silvester Group in ESG-Beratung, Investor Relations und Reporting an?

Die Silvester Group verbindet ESG-Beratung, Finanzkommunikation und stakeholderorientiertes Reporting zu einem ganzheitlichen Beratungsansatz für Stakeholder Relations. In Sustainability/ESG unterstützt sie Kunden bei strategischer Konzeption, Aufbau, Implementierung und Kommunikation ihrer Nachhaltigkeitsarbeit. In Finance/Investor Relations agiert sie als Berater und Sparringspartner für die Weiterentwicklung von Investor-Relations-Arbeit und Finanzkommunikation. Im Bereich Communications/Design entwickelt sie Konzepte und Designs für integrierte Berichte, nutzerfreundliche Online-Reports und 360°-Nachhaltigkeitskommunikation.

Welche Kennzahlen nennt die Silvester Group zu Erfahrung, Kunden, Berichten und Teamgröße?

Die Silvester Group nennt fast 40 Jahre Erfahrung, über 250 aktive Kunden, mehr als 2.000 veröffentlichte Nachhaltigkeits- und Finanzberichte sowie über 150 interdisziplinäre ESG- und Finanz-Expert*innen. Diese Kennzahlen beziehen sich auf Nachhaltigkeits- und Finanzkommunikation, Kunden aus unterschiedlichen Industrien und Branchen sowie Know-how in relevanten Themenfeldern. Zusätzlich verweist die Gruppe auf über 2.000 Projekte gelungener Stakeholder-Kommunikation als Beleg für Vielseitigkeit und Flexibilität.

Wie unterstützt die Silvester Group Unternehmen bei Softwareauswahl und technischer Implementierung für ESG- und Reporting-Prozesse?

Die Silvester Group unterstützt Unternehmen bei der Auswahl, Implementierung und Integration passender Software für ihre Use Cases. Grundlage ist ihre Erfahrung sowie ein Partnernetzwerk, mit dem gemeinsam das passende Tool ausgewählt oder bereits vorhandene Tools in bestehende Prozesse eingebunden werden. Der Fokus liegt auf strategischer und technischer Implementierung und Integration, insbesondere im Kontext von ESG-, Reporting- und Stakeholder-Kommunikationsprozessen.

sustainability-esg

Wo steht Ihr Unternehmen bei ESG – und wo besteht konkreter Handlungsbedarf?

Mit unserer ESG-Gap-Analyse verschaffen wir Ihnen einen strukturierten Überblick über Ihren aktuellen Reifegrad. Wir identifizieren Lücken, Chancen und Handlungsfelder entlang Ihrer Wertschöpfungskette – im Abgleich mit CSRD, ESRS und EU-Taxonomie. Das Ergebnis: ein klares Bild Ihres Status quo, priorisierte Maßnahmen und eine Roadmap, die zu Ihrer Unternehmensgröße passt.

Wie entwickeln Sie eine ESG-Strategie, die wirtschaftlichen Mehrwert schafft?

Nachhaltigkeit, die sich rechnet: Unternehmen, die ESG strategisch verankern, erzielen messbaren Return on Sustainable Investment – durch Effizienzgewinne, besseren Kapitalmarktzugang und stärkere wirtschaftliche Resilienz. Wir führen die Doppelte Wesentlichkeitsanalyse (DWA) nach ESRS 1 & 2 durch – als Teil unseres IDW-zertifizierten Ansatzes – und entwickeln darauf aufbauend eine integrierte ESG-Strategie mit klaren Zielen, Maßnahmen und KPIs.

Wie erfüllen Sie Ihre CSRD-Berichtspflicht – rechtssicher, prüfungsfest und kommunikativ stark?

Ob CSRD, ESRS, VSME oder EU-Taxonomie: Wir übersetzen komplexe regulatorische Anforderungen in verständliche, prüfungssichere Nachhaltigkeitsberichte. Unsere Berater:innen verbinden ESG-Fachwissen mit langjähriger Kommunikations- und Reportingkompetenz – das Ergebnis sind Berichte, die Wirtschaftsprüfer überzeugen und gleichzeitig Investor:innen, Mitarbeitende und die Öffentlichkeit ansprechen.

Darf Ihr Unternehmen noch „klimaneutral“ sagen – und was droht, wenn nicht?

Ab September 2026 gelten in Deutschland neue Regeln gegen Greenwashing: Die EmpCo-Richtlinie verbietet pauschale Nachhaltigkeitsaussagen ohne belastbare, extern validierte Belege. Begriffe wie „klimaneutral“, „umweltfreundlich“ oder „grün“ sind nur noch zulässig, wenn sie nachvollziehbar untermauert sind. Bei Verstößen drohen Bußgelder von mindestens 4 % des Jahresumsatzes – plus Reputationsschaden bei Investoren und Kunden. Wir prüfen Ihre bestehenden Claims, identifizieren Hochrisiko-Aussagen und helfen Ihnen, Ihre Nachhaltigkeitskommunikation zukunftssicher und glaubwürdiger aufzustellen. → Mehr zum Thema: „Klimaneutral“ war gestern – was die EmpCo-Richtlinie jetzt verändert.

Wie machen Sie ESG in Ihrer Unternehmenssteuerung operativ wirksam?

Eine ESG-Strategie entfaltet Wirkung nur, wenn sie im Tagesgeschäft verankert ist. Ohne integrierte, steuerungsrelevante ESG-Daten bleiben Nachhaltigkeitsziele fragmentiert – und für CFO und Controlling nicht greifbar. Wir unterstützen Sie beim Aufbau belastbarer ESG-Prozesse: von konsistenter Datenerhebung über KPI-Monitoring bis zu klarer Governance-Verantwortung. → Mehr zum Thema: Daten als Fundament einer wirksamen ESG-Strategie

Welches ESG-Tool passt zu Ihnen – und wer hilft Ihnen bei der Auswahl?

Wir sind tool-agnostisch: Unsere Beratung ist unabhängig von einzelnen Softwarelösungen – wir empfehlen immer das, was wirklich zu Ihren Anforderungen, Ihrer Datenlage und Ihrer Unternehmensgröße passt. Über unser Partnernetzwerk haben wir Zugang zu führenden ESG-Plattformen wie VERSO, Workiva, Atlas Metrics und SAP Sustainability – für Datenmanagement, Reporting und KPI-Steuerung.

Was bringt ESG dem CFO konkret – und wie rechnet sich die Investition?

ESG ist Chefsache – auch fürs Controlling. Gut aufgestelltes ESG-Management reduziert Compliance-Kosten, verbessert Ratings bei Banken und institutionellen Investoren, senkt Kapitalkosten und sichert den Zugang zu Green Finance und nachhaltigen Fremdkapitalinstrumenten. Wir sprechen beide Sprachen: die des ESG-Managers und die des CFO. Unser Ziel ist messbarer Return on Sustainable Investment – keine Pflichterfüllung auf dem Papier.

Was gehört noch zu guter Nachhaltigkeitskommunikation?

ESG-Inhalte müssen nicht nur korrekt sein – sie müssen überzeugen: bei Investor Relations, in der Lieferkette, intern. Wir begleiten Sie beim Stakeholder-Dialog, bei der Entwicklung von Policies, Code of Conducts und Klimareduktionsplänen – und sorgen dafür, dass Ihre Nachhaltigkeitsinhalte für jede Zielgruppe verständlich und glaubwürdig kommuniziert werden.

Was kostet uns das Klima – und was kostet es uns, wenn wir nichts tun?

Klimarisiken sind Bilanzrisiken. Konkret bedeutet das: Unternehmen, die Klimarisiken ignorieren, unterschätzen ihre tatsächliche Risikoexposition. Dabei wirken physische Risiken wie Extremwetter und Lieferkettenunterbrechungen ebenso wie transitorische Risiken wie CO₂-Bepreisung und regulatorische Verschärfungen. Beide verändern Margen, Bewertungen und Finanzierungsbedingungen. Das gilt unabhängig davon, ob ein Unternehmen selbst emittiert oder nicht. Wer diese Risiken kennt, kann handeln. Deshalb identifizieren und quantifizieren wir sie in Ihrem spezifischen Unternehmenskontext. Das schafft eine belastbare Grundlage für strategische Entscheidungen und erfüllt zugleich die wachsenden Anforderungen aus CSRD und TCFD.

Wie groß ist Ihr CO₂-Fußabdruck – und wo liegen die größten Hebel?

Klimarisiken sind Bilanzrisiken. Konkret bedeutet das: Unternehmen, die Klimarisiken ignorieren, unterschätzen ihre tatsächliche Risikoexposition. Dabei wirken physische Risiken wie Extremwetter und Lieferkettenunterbrechungen ebenso wie transitorische Risiken wie CO₂-Bepreisung und regulatorische Verschärfungen. Beide verändern Margen, Bewertungen und Finanzierungsbedingungen. Das gilt unabhängig davon, ob ein Unternehmen selbst emittiert oder nicht. Wer diese Risiken kennt, kann handeln. Deshalb identifizieren und quantifizieren wir sie in Ihrem spezifischen Unternehmenskontext. Das schafft eine belastbare Grundlage für strategische Entscheidungen und erfüllt zugleich die wachsenden Anforderungen aus CSRD und TCFD.

Wie setzen Sie glaubwürdige Klimaziele – und wie verteidigen Sie sie gegenüber Investoren?

Klimaziele, die nicht auf anerkannten Methoden basieren, werden von Investoren, Ratingagenturen und Wirtschaftsprüfern zunehmend kritisch hinterfragt. Daher entwickeln wir mit Ihnen messbare Klimaziele nach anerkannten Standards, etwa dem SBTi. Außerdem definieren wir realistische Dekarbonisierungsmaßnahmen mit klarem Zeithorizont und nachvollziehbaren Zwischenzielen, die jeder Due-Diligence standhalten.

Was ist ein Klimatransitionsplan – und wann brauchen Sie einen?

Ein Klimatransitionsplan verbindet Klimastrategie und Geschäftsstrategie. Er zeigt, wie der Übergang in eine kohlenstoffarme Wirtschaft gelingt: mit Maßnahmen, Investitionsbedarfen, Verantwortlichkeiten und Meilensteinen. Im Rahmen der CSRD wird er für viele Unternehmen zur Pflicht. Entscheidend ist dabei die echte Verankerung in der Geschäftsstrategie. Denn ein Transitionsplan ohne Verknüpfung mit konkreten Capex- und Opex-Entscheidungen bleibt ein Dokument ohne Wirkung. Wir entwickeln Ihren Transitionsplan so, dass Klimamaßnahmen in Investitionsplanung und Budgetprozesse integriert sind. Klare Prioritäten, realistische Zeithorizonte und nachvollziehbaren Zwischenzielen. So entsteht ein belastbares Instrument, das internen Entscheidungen ebenso standhält wie den Anforderungen von Kapitalgebern, Wirtschaftsprüfern und Stakeholdern.

Wie bilanzieren Sie Ihre Produktemissionen – und was fordert die Lieferkette?

Kunden, Beschaffungsrichtlinien und Anforderungen wie die Scope-3-Berichtspflicht unter der CSRD erhöhen den Druck auf Lieferanten. Konkret: Wer den CO₂-Fußabdruck seiner Produkte nicht belastbar nachweisen kann, verliert Aufträge oder gerät in Erklärungsnot. Wir erstellen Product Carbon Footprints (PCF) nach ISO 14067 und begleiten Environmental Product Declarations (EPDs) sowie Digital Product Declarations (DPDs). Dabei handelt es sich um standardisierte, prüffähige Nachweise, die in Ausschreibungen, Lieferantenaudits und Kundenkommunikation anerkannt werden. Das Ergebnis ist kein Pflichtprogramm, sondern ein konkreter Wettbewerbsvorteil: gegenüber Kunden, die Klimadaten einfordern, und gegenüber Wettbewerbern ohne diese Transparenz.

Was tun mit unvermeidbaren Emissionen – und wie kommunizieren Sie das glaubwürdig?

Die EU-Richtlinie gegen Greenwashing (EmpCo) verschärft die Anforderungen an klimabezogene Aussagen grundlegend. Wer Begriffe wie „klimaneutral“ oder „CO₂-kompensiert“ verwendet, muss das mit einem nachvollziehbaren Reduktionspfad und geprüften Daten belegen. Wer das nicht kann, riskiert Abmahnungen, Sanktionen und Reputationsschäden. Gleichzeitig bleibt Kompensation ein legitimes Instrument, allerdings nur als letzter Schritt nach konsequenter Reduktion. Wir beraten Sie bei der Auswahl geeigneter Kompensationsprojekte bei geprüften Anbietern. Zudem stellen wir sicher, dass Ihre Klimakommunikation EmpCo-konform, rechtssicher und glaubwürdig ist.

finance-ir

Wie kommunizieren Sie Ihre Finanzstory so, dass Investoren und Analysten zuhören?

Kapitalmärkte sind anspruchsvoll: Investoren und Analysten erhalten täglich mehr Informationen als sie verarbeiten können. Was durchdringt, ist eine klare, konsistente Story; eine Equity Story, die nicht nur Zahlen erklärt, sondern die strategische Logik und die Stärken eines Unternehmens verständlich macht. Das setzt voraus, dass Finanzkompetenz und Kommunikationserfahrung zusammenkommen und dass die Botschaften über alle Formate hinweg konsistent bleiben: Roadshow, Kapitalmarkttag, Quartalsbericht, laufende IR-Kommunikation. Wir können beides und verbinden inhaltliche Tiefe mit kommunikativer Klarheit.

Wie stellen Sie sicher, dass Ihr Geschäftsbericht mehr ist als ein Pflichtdokument?

Ein Geschäftsbericht ist oft das Erste, was potenzielle Investoren, Analysten oder Kreditgeber zu einem Unternehmen lesen – und einer der wenigen Orte, wo ein Unternehmen seine Geschichte vollständig und auf eigenen Seiten erzählen kann. (Link zum Blogpost) Gleichzeitig ist er ein regulatorisches Dokument mit hohen Anforderungen an Vollständigkeit und Präzision. Diese beiden Ansprüche in Einklang zu bringen – lesbar und prüfungsfest, informativ und überzeugend – ist die eigentliche Herausforderung. Mit fast 40 Jahren Erfahrung in der Finanzberichterstattung wissen wir, wie beides gelingt.

Wie erfüllen Sie CSRD- und ESEF-Pflichten ohne internen Ressourcenaufwand?

CSRD, ESRS, VSME, EU-Taxonomie, ESEF/iXBRL: Die regulatorischen Anforderungen an die integrierte Berichterstattung wachsen (Link zu ESG) und mit ihnen der Aufwand für IR- und Finanzteams, die diese Themen oft neben dem Tagesgeschäft stemmen. Inhaltliche Aufbereitung, redaktionelle Umsetzung und technische Konvertierung sind drei unterschiedliche Disziplinen, die selten in einer Hand liegen. Wir können alle drei übernehmen; vollständig oder als punktuelle Unterstützung neben Ihren bestehenden Teams und Dienstleistern.

Wie entwickeln Sie eine IR-Strategie, die Ihr Unternehmen langfristig am Kapitalmarkt positioniert?

Viele IR-Teams arbeiten reaktiv: Sie beantworten Anfragen, erstellen Pflichtpublikationen, bereiten Roadshows vor. Eine aktive IR-Strategie fragt dagegen: Wer sind unsere relevanten Investoren heute und wer sollte es in drei Jahren sein? Welches Bild haben Analysten von uns, und stimmt es mit unserem Selbstbild überein? Wie kommunizieren wir konsistent über alle Kanäle? Diese Fragen systematisch zu beantworten und daraus eine klare Positionierung abzuleiten, das ist der Kern einer IR-Strategie, die Wirkung entfaltet. Dabei unterstützen wir.

Wie bereiten Sie Ihr Management auf Investorengespräche und Roadshows vor?

Investoren- und Pressegespräche sind keine Routinekommunikation – sie sind Momente, in denen Vertrauen entsteht oder verloren geht. Führungskräfte, die inhaltlich exzellent sind, scheitern manchmal daran, ihre Story in zwölf Minuten Roadshow-Slot überzeugend zu erzählen. Das ist keine Schwäche, sondern eine Frage der Vorbereitung. Wir entwickeln Botschaften, trainieren Gesprächssituationen und erstellen die dazugehörigen Unterlagen, für Equity und Debt Stories, Analystenpräsentationen und Hauptversammlungen. Auf Wunsch begleiten wir auch direkt.

Wie erreichen Sie die richtigen Investoren und wie messen Sie den Erfolg?

Stakeholder Targeting im IR-Bereich bedeutet mehr als eine Investorenliste abzuarbeiten. Es geht darum zu verstehen, welche Investorentypen zur Unternehmensstrategie passen, wo Wahrnehmungslücken bestehen und wie man systematisch neue Investorenbeziehungen aufbaut. Perception Studies sind dabei ein unterschätztes Instrument – sie zeigen, wie das Unternehmen wirklich gesehen wird, nicht nur wie es sich selbst sieht. Wir verfügen über eine gewachsene Datenbank mit Kontakten zu Investoren, Analysten, Fondsgesellschaften und Finanzinstituten im In- und Ausland und nutzen sie aktiv für unsere Kunden.

Wann lohnt sich eine externe IR-Begleitung und wie sieht die Zusammenarbeit aus?

Externe IR-Unterstützung lohnt sich nicht nur dann, wenn eine interne IR-Funktion fehlt. Oft sind es spezifische Situationen (ein Eigentümerwechsel, eine Transaktion, eine Kommunikationskrise, ein Wachstumssprung) in denen erfahrene externe Expertise den Unterschied macht. Wir arbeiten als vollständige externe IR-Funktion, interimistische Verstärkung oder punktueller Sparringspartner, je nachdem, was die Situation erfordert. Die Zusammenarbeit mit bestehenden Abteilungen und Dienstleistern ist dabei selbstverständlich.

Wie machen Sie Ihre Finanzberichterstattung digital zugänglich für Investoren, KI-Systeme und die nächste Generation von Stakeholdern?

PDFs werden heute gelesen von Menschen aber zunehmend auch von KI-Systemen, die für Investoren und Analysten Informationen aufbereiten und zusammenfassen. Wer nicht strukturiert und maschinenlesbar publiziert, riskiert, in automatisierten Auswertungen schlicht nicht vorzukommen. (Link zum Blogpost) Ein strukturiertes digitales Format macht Finanzberichte navigierbar, zugänglich und auffindbar - auf allen Endgeräten und für alle relevanten Systeme. Mit unserem OneDigitalReport-Ansatz begleiten wir Unternehmen bei diesem Schritt (link).

Wie kommunizieren Sie Ihr Unternehmen überzeugend im Vorfeld eines Börsengangs oder einer Kapitalmarkttransaktion?

Ein IPO oder eine Kapitalmarkttransaktion ist für die meisten Unternehmen eine Ausnahmesituation mit engen Zeitfenstern, hohem Koordinationsaufwand und Investoren, die in kurzer Zeit eine fundierte Einschätzung treffen müssen. Was in dieser Phase entscheidet, ist die Qualität der Kommunikation: Ist die Investmentstory klar und differenzierend? Sind die Unterlagen präzise und überzeugend? Ist das Management vorbereitet? Wir begleiten alle drei Dimensionen: von der Equity Story über Prospektinhalte und Roadshow-Unterlagen bis zur Gesprächsvorbereitung, in enger Abstimmung mit Bank und Rechtsberatern.

communications-design

Wie schaffen Sie es, dass Ihr Bericht bei den richtigen Menschen ankommt?

Unternehmen investieren erhebliche Ressourcen in ihre Berichterstattung. Trotzdem landen viele Berichte ungelesen im PDF-Archiv. Das liegt selten am Inhalt, meist an Format, Struktur und der Frage, für wen der Bericht eigentlich geschrieben wurde. Ein Bericht, der wirkt, braucht eine klare Leserführung, verständliche Botschaften und ein Format, das zur Zielgruppe passt. Ob gedruckt, digital oder beides: Wir entwickeln Reporting-Konzepte, die Inhalte sichtbar machen und gezielt kommunizieren.

Wie berichten Sie digital, ohne einen komplett neuen Bericht produzieren zu müssen?

Digitale Berichterstattung klingt aufwendig. In der Praxis muss sie das nicht sein. Auf Basis eines bestehenden Berichts lassen sich die wichtigsten strategischen Aussagen und KPIs in einem strukturierten, maschinenlesbaren Online-Format aufbereiten, zugänglich auf allen Endgeräten, auffindbar für Suchmaschinen und KI-Systeme, die Investoren und Analysten heute bereits nutzen. Mit unserem OneDigitalReport geht das einfacher als gedacht.

Wie automatisieren Sie Ihre Content-Erstellung und reduzieren Abstimmungsaufwand?

Reporting-Projekte scheitern selten am Inhalt, häufig aber an internen Abstimmungsschleifen, manuellen Datenpflegeprozessen und fehleranfälligen Workarounds. Redaktionssysteme und Automatisierungslösungen können diesen Aufwand erheblich reduzieren und gleichzeitig die Fehlerquote senken. Wir kennen die gängigen Tools, entwickeln passende Workflows und setzen sie gemeinsam mit Ihnen um. Einen Überblick über unsere Technologiepartner finden Sie auf unserer Partnerseite.

Wie kommunizieren Sie ESG-Inhalte so, dass sie bei verschiedenen Zielgruppen wirklich ankommen?

Nachhaltigkeitsberichte erfüllen regulatorische Anforderungen. Aber sie erreichen selten alle Zielgruppen, die für ein Unternehmen relevant sind: Mitarbeitende, Kunden, Lieferanten, lokale Gemeinschaften, Medien. Für diese Zielgruppen braucht es andere Formate, eine andere Sprache und einen anderen Fokus. Wir übersetzen ESG-Inhalte aus dem Bericht in zielgruppengerechte Kommunikationsformate: Stakeholder-Broschüren, Social-Media-Inhalte, interne Kommunikation, Präsentationen und Zusammenfassungen für spezifische Anspruchsgruppen. Dabei arbeiten wir eng mit unserem ESG-Team zusammen, das die inhaltliche Tiefe sicherstellt.

Wie setzen Sie KI sinnvoll in der Unternehmenskommunikation ein, ohne Qualität und Markenstimme zu verlieren?

KI-Tools verändern die Art, wie Kommunikation produziert wird. Schnellere Entwürfe, automatisierte Übersetzungen, datengestützte Textvarianten: Die Effizienzgewinne sind real. Die Risiken auch. Texte, die klingen wie alle anderen, Markenstimmen, die verwässern, Inhalte, die niemand verantwortet hat. Der sinnvolle Einsatz von KI in der Unternehmenskommunikation setzt voraus, dass Marke, Tonalität und Qualitätsstandards klar definiert sind und dass KI als Werkzeug eingesetzt wird, nicht als Ersatz für redaktionelles Urteilsvermögen. Wir helfen dabei, diesen Einsatz strukturiert und markensicher aufzusetzen.

Wie entwickeln Sie eine Kommunikationsstrategie, die alle relevanten Kanäle zusammendenkt?

Kommunikation, die wirkt, entsteht selten aus Einzelmaßnahmen. Sie braucht eine Strategie, die versteht, wer die Zielgruppen sind, was sie bewegt und über welche Kanäle sie erreichbar sind. Analog und digital, intern und extern, reaktiv und proaktiv. Wir entwickeln 360-Grad-Kommunikationskonzepte, die diese Fragen systematisch beantworten und in konkrete Maßnahmen übersetzen.

Wie stellen Sie sicher, dass Ihre Marke über alle Formate hinweg konsistent wahrgenommen wird?

Eine starke Marke entsteht durch Wiederholung und Konsistenz: gleiche Werte, gleiche Tonalität, gleiches Erscheinungsbild, über alle Kanäle und Formate. In der Praxis ist das schwieriger als es klingt, besonders wenn viele Teams, Dienstleister und Märkte involviert sind. Wir entwickeln Markenidentitäten und Brand-Communication-Systeme, die das sicherstellen, vom Corporate Design bis zur Sprachregelung.

Wie gewinnen Sie datengestützte Erkenntnisse über Ihre Zielgruppen?

Kommunikationsentscheidungen werden oft auf Basis von Annahmen getroffen. Surveys und strukturierte Zielgruppenanalysen zeigen, was tatsächlich wahrgenommen wird, was fehlt und wo Botschaften nicht ankommen. Das kann eine Investor-Perception-Study sein, eine Mitarbeiterbefragung oder eine Marktanalyse. Wir konzipieren, erheben und werten aus, mit Analysetools, die auf die jeweilige Fragestellung zugeschnitten sind.

Wie bauen Sie langfristige Beziehungen zu Ihrer Zielgruppe über Content auf?

Relevanter Content schafft Vertrauen, lange bevor jemand ein Angebot anfragt oder eine Kaufentscheidung trifft. Blogs, Fachbeiträge und redaktionelle Inhalte sind dafür das wirkungsvollste Mittel, wenn sie konsequent und auf die richtigen Fragen der Zielgruppe ausgerichtet sind. Wir unterstützen bei Strategie, Redaktion und nutzerfreundlicher Aufbereitung, mit dem Ziel dauerhafter Followership statt kurzfristiger Klicks.

Wie positionieren Sie sich als Arbeitgeber, der Talente anzieht und hält?

Der Kampf um Fachkräfte wird über Wahrnehmung entschieden. Unternehmen, die ihre Werte, ihre Kultur und ihre Entwicklungsmöglichkeiten klar und authentisch kommunizieren, haben einen strukturellen Vorteil im Recruiting und in der Mitarbeiterbindung. Employer Branding ist kein HR-Projekt, sondern ein Kommunikationsthema: Was macht dieses Unternehmen zu einem Ort, an dem Menschen arbeiten wollen? Diese Frage gemeinsam zu beantworten und in konkrete Kommunikationsmaßnahmen zu übersetzen, ist unser Ansatz.

Wie kommunizieren Sie intern klar und konsistent, besonders in unsicheren Zeiten?

Interne Kommunikation wird oft unterschätzt, bis eine Krise zeigt, was fehlt. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die verstehen, wohin ein Unternehmen steuert und warum bestimmte Entscheidungen getroffen werden, tragen Veränderungen besser mit. Klare, transparente Sprachregelungen schaffen Orientierung und Vertrauen, auch wenn die Lage schwierig ist. Wir unterstützen bei der Entwicklung interner Kommunikationskonzepte und beim Aufbau belastbarer Sprachregelungen für Krisensituationen.

Wie halten Sie Journalisten, Investoren und Stakeholder mit einem Newsroom effizient auf dem Laufenden?

Medienarbeit lebt von Aktualität und Zugänglichkeit. Ein gut strukturierter Newsroom, der Pressemitteilungen, Berichte, Bilder und Statements an einem Ort bündelt, erleichtert die Arbeit von Redaktionen und stärkt gleichzeitig die eigene Kommunikationskontrolle. Wir unterstützen beim Aufbau, der Pflege und der redaktionellen Befüllung von Newsrooms, die PR-Arbeit messbar einfacher machen.

ESG-Gap-Analyse

Das Thema Nachhaltigkeit ist so facettenreich, dass Unternehmen oftmals nicht wissen, wo sie beginnen sollen. Regulatorische Anforderungen machen dies noch herausfordernder. Wir helfen dabei, sich einen ersten Überblick zu verschaffen, bisherige Aktivitäten einzuordnen, Lücken aufzudecken und eine Roadmap für die unternehmensspezifische Nachhaltigkeitsreise zu definieren.

ESG-Strategie

Wir begleiten unsere Kunden dabei, ESG-Strategien (weiter-) zu entwickeln und erfolgreich im Unternehmen zu implementieren. Insbesondere die Durchführung der Doppelten Wesentlichkeitsanalyse, die Teil unseres IDW-zertifizierten Ansatzes ist, hilft dabei, die wesentlichen Nachhaltigkeitsthemen für unsere Kunden zu definieren und strategisch anzugehen. Die relevanten Stakeholder des Kunden werden dabei stets eng eingebunden.

ESG-Management und -Prozesse

ESG-Strategien sind nur der erste Schritt. Im ESG-Management geht es darum, die Strategie(n) zu operationalisieren, das heißt, Ziele, Maßnahmen und KPIs zu entwickeln und für die Themen Verantwortung zu übernehmen. Das macht Nachhaltigkeit greifbar und stellt die Weichen für die Zukunft.

ESG-Reporting

Egal ob Corporate Sustainability Reporting Directive (CSRD) oder Sustainable Finance Disclosure Regulation (SFDR), Sustainable Development Goals (SDGs), UN Global Compact, Principles for Responsible Investment (PRI), European Sustainability Reporting Standards (ESRS), Global Reporting Initiative (GRI) oder der Deutsche Nachhaltigkeitskodex (DNK): Wir bieten umfassende Unterstützung in allen Bereichen der Nachhaltigkeitsarbeit, inklusive des gesetzeskonformen Reportings. Dabei helfen wir auch, finanzielle und ESG-Reportingpflichten zu vereinen und die richtigen Vorbereitungen zu treffen, wenn es um integriertes Reporting geht.

Technologie-Einsatz

Wir haben Erfahrung mit zahlreichen Tools und nutzen diese gewinnbringend für unsere Kunden. Dabei haben wir mit unserem Schwesterunternehmen VERSO auch eine eigene toolbasierte Softwarelösung, die wir anbieten können: Sei es unsere KI-gestützte Lösung für die Doppelte Wesentlichkeit, unser ESG-Hub, der die Datensammlung und Berichtsaktivitäten vereinfacht und übersichtlich darstellt oder verwandte Themen wie der Climate Hub für Klimathemen oder Supply Chain Hub für das erfolgreiche Managen der eigenen Lieferketten.

Weitere ESG-Themen

In der Nachhaltigkeitsarbeit geht es viel darum, mit allen relevanten Stakeholdern im Austausch zu stehen und die wirklich wesentlichen Themen ideal zu transportieren: Wir begleiten umfassend zum Thema Stakeholder-Dialog und allen verwandten Themen, die sich daraus ergeben. Das können Code of Conducts sein, Policies, die entwickelt werden sollen, Klimareduktionspläne und vieles mehr. Oder es geht um die überzeugende Kommunikation der Nachhaltigkeitsinhalte für spezifische Stakeholder in Form von Broschüren, Präsentationen, Plakaten oder Poster.

Kontaktieren Sie uns.
Wir freuen uns auf ihren Anruf.

Nach oben scrollen