Wenn der Bericht fertig ist, fängt die Kommunikation erst an

Viele Unternehmen investieren erhebliche Ressourcen in die Erstellung von Nachhaltigkeits- und Unternehmensberichten. Daten werden erhoben, Ziele formuliert, Fortschritte dokumentiert. Das Ergebnis ist oft ein sorgfältig erarbeitetes Dokument, das als PDF auf der Website landet und dort weitgehend ungelesen bleibt.
Das ist schade, weil die Arbeit, die in der Erstellung in geflossen ist, ungesehen bleibt. Und es ist vor allem eine verpasste Chance.
Ein Dokument ist noch keine Kommunikation
Ein Nachhaltigkeits- oder Unternehmensbericht erfüllt zunächst eine regulatorische Funktion. Aber er kann und sollte auch ein Instrument sein, das Vertrauen aufbaut, Strategie vermittelt und Stakeholder tatsächlich erreicht. Dafür reicht das Format PDF häufig nicht aus, weil das Format den Zugang erschwert.
Stakeholder wie Investor*innen, Journalist*innen, Bewerber*innen und Analyst*innen suchen jeweils nach spezifischen Informationen und haben gleichzeitig wenig Zeit. Wer zuerst scrollen, dann suchen und dann noch 400 Seiten querlesen muss, gibt eventuell auf und greift im Zweifel auf andere Quellen zurück.
Wie KI die Frage verschärft
Hinzu kommt ein Aspekt, der in der Praxis noch unterschätzt wird: Stakeholder nutzen zunehmend KI-Systeme wie ChatGPT oder Claude, um Unternehmensdaten zu recherchieren. Hier haben wir einen Blogpost dazu veröffentlich.
Der OneDigitalReport: strukturiert, stakeholdergerecht, maschinenlesbar
Mit dem OneDigitalReport (ODR) setzen wir genau hier an. Ziel ist nicht, den klassischen Bericht zu ersetzen, sondern seine Inhalte so aufzubereiten, dass sie für unterschiedliche Zielgruppen zugänglich werden: digital, navigierbar und in einem Format, das sowohl Menschen als auch KI-Systemen gerecht wird.
Der ODR übersetzt die wesentlichen Inhalte eines Berichts in eine strukturierte digitale Form. Verständlich für Stakeholder, die sich einen Überblick verschaffen wollen und maschinenlesbar für Systeme, die Inhalte aggregieren und weiterverwenden.
Technisch pragmatisch: Klarkode und Webflow
Für die Umsetzung arbeiten wir mit Klarkode zusammen, einem Partner, der No-Code- und Low-Code-Entwicklung mit einem hohen gestalterischen und technischen Anspruch verbindet. Die technische Basis ist Webflow, ein Werkzeug, das professionelle digitale Ergebnisse ermöglicht, ohne unnötige Komplexität zu erzeugen.
Digitale Berichterstattung muss nicht aufwendig, sondern der Aufgabe angemessen sein: wartbar, flexibel und so gestaltet, dass Inhalte auch in Zukunft einfach aktualisiert werden können.
Die eigentliche Frage
Wenn in einem Unternehmen sorgfältig daran gearbeitet wurde, eine Unternehmensstrategie zu entwickeln, Ziele und Maßnahmen zu definieren und Fortschritte zu dokumentieren, dann lohnt es sich, genau so sorgfältig darüber nachzudenken, wie diese Inhalte kommuniziert werden.
Interne wie externe Kommunikation sollten dabei über die Produktion eines PDF-Berichts weit hinaus gehen.
Wenn Sie darüber nachdenken, Ihre Berichterstattung in diese Richtung weiterzuentwickeln, melden Sie sich gern.


